Von der Selbsterkenntnis Eure Herzen kennen im Stillen die Geheimnisse der Tage und Nächte.
Aber eure Ohren dürsten nach den Klängen des Wissens in euren Herzen.
Ihr wollt in Worten wissen, was ihr in Gedanken immer gewusst habt.
Ihr wollt mit den Händen den nackten Körper eurer Träume berühren. Und das ist gut so.
Die verborgene Quelle eurer Seele muss unbedingt emporsteigen und murmelnd zum Meer fließen;
Und der Schatz eurer undendlichen Tiefen möchte euren Augen offenbart werden.
Aber wiegt den unbekannten Schatz nicht mit Waagschalen.
Und erforscht die Tiefen eures Wissens nicht mit Messstock oder Senkschnur.
Denn das ICH ist ein Meer, grenzenlos und unermesslich.
Sagt nicht: „Ich habe die Wahrheit gefunden“, sondern lieber: „Ich habe eine Wahrheit gefunden.“
Sagt nicht: ich habe den Pfad der Seele gefunden.“ Sagt lieber: „Ich habe die Seele auf meinem Pfad wandelnd getroffen.“
Denn die Seele wandelt auf allen Pfaden.
Die Seele wandelt nicht auf einer Linie, noch wächst sie wie ein Schilfrohr.
Die Seele entfaltet sich wie eine Lotusblume mit zahllosen Blättern.
(Khalil Gibran)
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Verfasst am 22.01.2012 21:44:50 Uhr neues Lebensjahr heute denke ich an Dich,
wünsche mir die Sterne vom Himmel,
die in Dein Herz leuchten,
wünsche Dir eine Hand voll Glück.
Glück, das wächst und
Deine zweite Hand füllt und
Du mit Schwung diese strahlenden Funken
weit über die Welt verteilst und
der Zauber die Herzen aller Menschen erreicht.
Der Zauber Deines Lächelns,
der auch mich übereilte und
an mir haften blieb.
Ich wünsche mir einen Tanz mit Dir.
Ein Tanz in den Himmel,
in die Nacht und unter den Sternen,
mittendrin vom großen, kleinen Glück.
Verfasst am 19.01.2012 23:10:34 Uhr lebendig Im Sterben der Seele,
die Qual,
die Erinnerung,
der Tag,
der Atem,
unter der Haut
ein Kleid,
das du mir
über den Kopf ziehst.
Verfasst am 19.01.2012 23:00:46 Uhr Gedanke Nicht der Tod
bringt uns um,
sondern die Angst
vor dem Leben.
Verfasst am 14.12.2011 23:11:39 Uhr Winter Ich trage das Meer spazieren
und wenn der erste Schnee fällt,
verschmelzen kleine weiße Kristalle
in diesem Blau.
Verfasst am 06.10.2011 22:19:28 Uhr Du und ich Auf dem Boden stehe ich,
du hinter mir,
den Kopf auf meiner Schulter,
die Wärme deines Körpers
auf dem Stoff meines Rücken,
Du und ich
stehen auf der feuchten Erde,
das Gras unter unseren Sohlen,
der Duft von Regentropfen
in unseren Kleidern,
der Geschmack von
Salz auf unserer Haut,
Du und ich,
unsere Hände ineinander.
Du und ich
im Reifen von saftigen Früchten.
Du und ich
im Fliegen von kleinen Kometen
Du und ich
im Schweben der Luftströme
Du und ich
im Fallen auf die Erde,
die wir noch immer kennen.
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